FAQ für Städte und Gemeinden:
Eine abgeschlossene KWP ist ein wichtiger erster Grundstein für die Kommunale Wärmewende. Die notwendigen Schritte, um ein Wärmenetz in Ihrer Kommune umzusetzen, können sehr unterschiedlich sein. Doch ob Machbarkeitsstudie, Transformationsplan oder erstmal nur eine Vorstudie, mit uns haben Sie den richtigen Partner für ein Umsetzungsfähiges Konzept gefunden. Der entscheidende Schritt ist, mit dem Projekt zu beginnen.
Mehr zu den Leistungen der ENERPIPE solutions GmbH.
Sie haben die KWP abgeschlossen und es hat sich in Ihrer Kommune kein Wärmenetzgebiet ergeben? Das mag vielleicht auf den ersten Blick ernüchternd wirken. Jedoch ist dieses Ergebnis nicht in Stein gemeißelt. Ob ein Wärmenetz kommt, hängt oftmals nicht allein von theoretischen Kennzahlen und Werten aus dem Technikkatalog ab, sondern von der Bereitschaft der Bürger:innen vor Ort. Denn ohne Anschlussnehmer entsteht kein Wärmenetz. Wir von ENERPIPE unterstützen Sie bei der richtigen Betreiberwahl und dem passenden Konzept für Ihre Kommune. Hilfreich für die Ersteinschätzung eines Wärmenetzes ist unser www.waermenetz-rechner.de Den können Sie kostenfrei nutzen und selbst ein Gefühl für die Sinnhaftigkeit eines Wärmenetzes entwickeln.
Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, welche für jedes Netz individuell geprüft werden müssen. Das übernehmen wir gerne für Sie! Kontaktieren Sie uns!
Die ENERPIPE solutions GmbH unterstützt Kommunen bei der erfolgreichen Umsetzung der Wärmewende. Als verlässlicher Partner begleiten wir Sie von der kommunalen Wärmeplanung über die Planung und den Bau bis hin zum Betrieb Ihres Wärmenetzes. Mit unserer fachlichen Expertise stehen wir Ihnen in jeder Projektphase zur Seite und unterstützen Sie auf dem Weg zu einer klimaneutralen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Wärmeversorgung.
Die richtige Wahl der Betreiberform ist entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung. Denn darüber entscheidet sich sowohl die Akzeptanz der Bevölkerung als auch die Flexibilität während der Bauphase, wie auch die Kostenstruktur beim Wärmepreis. So unterschiedlich die Gegebenheiten in jeder Kommune sind, so flexibel muss auch die richtige Betreiberform gewählt werden.
ENERPIPE berät ausführlich zu allen möglichen Förderungsmöglichkeiten, wie BEW, KWKG usw. und übernimmt die komplette Organisation inkl. Antragsstellung zu allen möglichen Förderungen. Legen Sie sich entspannt zurück, sie müssen sich darum nicht auch noch kümmern.
Die Dauer eines solchen Projekts hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Beispiel aus einer ländlichen Gemeinde zeigt jedoch, dass die Umsetzung durchaus zügig erfolgen kann: Die erste Machbarkeitsprüfung begann im Mai 2022, bereits im November desselben Jahres wurde die Genossenschaft gegründet. Im Jahr 2023 standen die Detailplanung, die Finanzierung und die Eintragung im Fokus. 2024 starteten die Bauarbeiten, und noch im selben Jahr ging die erste Wärmeversorgung in Betrieb. Bis 2025 war das gesamte Wärmenetz fertiggestellt – insgesamt vergingen damit rund drei Jahre von der ersten Idee bis zur vollständigen Umsetzung.
Eine allgemeingültige Grenze zwischen Einzelversorgung und Wärmenetz lässt sich nicht festlegen. Ob ein Wärmenetz wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von der Betreiberstruktur, der verfügbaren Wärmequelle sowie den Kosten für Leitungsbau und Tiefbau. So spielt beispielsweise eine Rolle, ob kostengünstige Abwärme genutzt werden kann oder eine aufwendige Wärmeerzeugung erforderlich ist. Unter günstigen Rahmenbedingungen können Wärmenetze bereits zu Kosten von etwa 400 Euro pro Meter realisiert werden.
Wärmenetze sind nicht nur in Städten eine sinnvolle Lösung.
Zwar gilt grundsätzlich: Je höher die Wärmebedarfsdichte, desto wirtschaftlicher lässt sich ein Wärmenetz betreiben. Doch auch in ländlichen Regionen bieten sich häufig gute Voraussetzungen. So können beispielsweise kostengünstigere Verlegemethoden genutzt oder vorhandene Abwärmequellen eingebunden werden. Zudem ermöglicht die Betreiberstruktur im ländlichen Raum häufig genossenschaftliche Modelle, die eine gemeinschaftliche Umsetzung erleichtern. Wärmenetze können daher auch außerhalb urbaner Gebiete wirtschaftlich und erfolgreich betrieben werden.
Nahwärmenetze bieten zahlreiche Vorteile. Sie ermöglichen eine umweltfreundliche Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien, wobei die erzeugte Wärme zentral bereitgestellt und über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert wird. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die Wärmequelle bei Bedarf gewechselt werden kann, ohne das Rohrnetz oder die Hausübergabestation austauschen zu müssen. Dadurch bleibt das System flexibel und ist nicht dauerhaft an einen bestimmten Energieträger, wie beispielsweise Holz, gebunden.
Im Gegensatz zur Versorgung mit Gas oder Strom können Anschlussnehmer den Wärmeanbieter jedoch in der Regel nicht frei wählen. Die Wärmepreise hängen von der jeweils eingesetzten Energiequelle und den örtlichen Rahmenbedingungen ab. Bei Holzbrennstoffen haben sich die Preise in den vergangenen Jahren beispielsweise vergleichsweise stabil entwickelt.
Die Wärme kann aus ganz unterschiedlichen Quellen stammen – zum Beispiel aus der Solarthermie und aus Biomassekesseln, wie bei uns am Standort. Auch die Großwärmepumpen, die Power-to-Heat-Anlagen oder die BHKWs sind sinnvolle Optionen. Das Beste an einem Wärmenetz ist: Der zentrale Erzeuger lässt sich später auf die Energiequelle umstellen, die langfristig am sinnvollsten ist.
Bei der kalten Nahwärme wird oftmals mit unisolierten Leitungen gearbeitet, und die Vorlauftemperatur liegt bei etwa 10 °C. Das reicht zum heizen nicht aus, daher wird eine dezentrale Wärmepumpe zur Nacherhitzung eingesetzt. Bei der klassischen Nahwärme liegt die Vorlauftemperatur bei etwa 70 °C, es werden isolierte Leitungen verwendet, und auch ältere Gebäude lassen sich damit gut beheizen. Ein Nachteil der kalten Nahwärme ist der höhere Strombedarf im Winter – gerade dann, wenn wenig erneuerbarer Strom verfügbar ist. Bei einem klassischen Netz lässt sich dagegen zentral ein bivalentes Erzeugersystem einsetzen, etwa mit Wärmepumpe und einem Spitzenerzeuger wie Biomasse oder KWK.
Die Wärme für ein Wärmenetz kann aus unterschiedlichen Quellen stammen – etwa aus Solarthermie, Biomassekesseln, wie sie an unserem Standort eingesetzt werden, aus Großwärmepumpen, Power-to-Heat-Anlagen oder Blockheizkraftwerken. Welche Technologie zum Einsatz kommt, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.
Kalte Nahwärmenetze arbeiten in der Regel mit ungedämmten Leitungen und einer Vorlauftemperatur von etwa 10 °C. Da diese Temperatur für die Beheizung von Gebäuden nicht ausreicht, wird in jedem angeschlossenen Gebäude eine Wärmepumpe eingesetzt, die das Temperaturniveau auf das benötigte Maß anhebt.
Klassische Nahwärmenetze hingegen nutzen gedämmte Leitungen und Vorlauftemperaturen von rund 70 °C. Dadurch eignen sie sich auch für Bestandsgebäude mit höherem Wärmebedarf, ohne dass eine zusätzliche Wärmepumpe im Gebäude erforderlich ist.
Ein Unterschied liegt zudem im Strombedarf: Bei kalten Nahwärmenetzen steigt der Stromverbrauch insbesondere in den Wintermonaten, wenn der Bedarf an Heizenergie am höchsten und das Angebot an erneuerbarem Strom häufig geringer ist. In klassischen Nahwärmenetzen kann die Wärmeerzeugung dagegen zentral über ein bivalentes System erfolgen – beispielsweise durch die Kombination einer Großwärmepumpe mit einem Spitzenlastkessel auf Basis von Biomasse oder Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
